Agriphila deliella (Hübner, 1813) (zum Steckbrief ...)


Vorderflügel X–Y mm lang; hellbraun; median ein cremefarbener Längsstreifen über die gesamte Flügellänge; Medianstreifen vorn von etwa 1/3 bis Flügelaußenrand mit dunkelbraunem Streifen gesäumt, der sich distal der Diskalzelle gabelt; Medianstreifen hinten von der Basis bis etwa 1/3 dunkelbraun gesäumt.

Ähnliche Arten: Keine.


Agriphila deliella in der Neustädter Heide am 18. August 2013
(Foto: Friedmar Graf)

Agriphila deliella am 28. August 2014 in der Neustädter Heide, Umgebung ehemalige Ortslage Tschelln
(Foto: Friedmar Graf)

Agriphila deliella am 28. August 2014 in der Neustädter Heide, Umgebung ehemalige Ortslage Tschelln
(Foto: Friedmar Graf)

Agriphila tristella (Denis & Schiffermüller, 1775) (zum Steckbrief ...)


Vorderflügel X–Y mm lang; variabel von hell gelbbraun über rotbraun bis dunkelbraun; von der Basis bis etwa 2/3 (manchmal auch bis zum Flügelaußenrand reichender) weißer, sich distal verjüngender medianer Längsstreifen, der jedoch auch völlig fehlen kann. Manche Individuen mit undeutlicher äußerer Querlinie. Antennen oberseits perlweiß beschuppt. Stirn mit spitzem Vorsprung.

Ähnliche Arten: Bei Agriphila selasella ist der weiße Medianstreifen am Vorderrand braun begrenzt und die Stirn ist rund gewölbt. Agriphila latistria, deren weißer medianer Längsstreifen breiter ist, bis zum Flügelaußenrand reicht und sich kaum distal verjüngt. Agriphila poliellus, die einen baunen Costalstreifen und meistens einen schwarzbraunen Diskalfleck besitzt. Pediasia luteella ist sehr ähnlich, besitzt jedoch oberseits schmutzig weiß oder hellbraun beschuppte Antennen.


Abgeflogenes Exemplar von Agriphila tristella am 23.08.2013 in Dresden
(Foto: Franziska Bauer)

Agriphila tristella im Juli 2015 auf dem Mont Salève in Frankreich
(Foto: Matthias Nuß)

Agriphila tristella in der Nähe der Schönauer Lachen in Leipzig, August 2015
(Foto: Bernd Garbe)

Agriphila tristella in Ufernähe des Cospudener Sees, Ende August 2015
(Foto: Bernd Garbe)

Beleg von Agriphila tristella, Umgebung Burg Mitte August 1999
(Foto: Friedmar Graf)

Beleg von Agriphila tristella, lockerer Kiefernaufwuchs bei Commerau, Mitte August 1996
(Foto: Friedmar Graf)

Beleg von Agriphila tristella, Strohmberg bei Weißenberg, Anfang August 1998
(Foto: Friedmar Graf)

Agriphila inquinatella (Denis & Schiffermüller, 1775) (zum Steckbrief ...)


Vorderflügel X–Y mm lang; hell gelbbraun, in der hinteren Flügelhälfte leicht aufgehellt aber oft mit vielen dunkelbraunen Schuppen durchsetzt; Bereiche zwischen den Flügeladern bisweilen dunkel beschuppt, sodass sich die Flügeladern deutlich abzeichnen; bei 1/2 und 3/4 zwei meist schwach ausgebildete braune, zum Flügelaußenrand gebuchtete Querlinien, die den Flügelvorderrand nicht erreichen; auf der inneren Querlinie grenzt an die Diskoidalzelle ein dunkelbrauner Fleck, der auch noch erkennbar ist, wenn die Querlinie nicht ausgeprägt ist; Marginalflecken klein, schwarz; Fransensaum einfarbig graubraun.

Ähnliche Arten: Agriphila geniculea, deren Querlinien den Flügelvorderrand erreichen. Pediasia contaminella, deren äußere (und meist auch innere) Querlinie den Flügelvorderrand erreicht. Agriphila straminella, die jedoch keine Querlinien und keinen dunkelbraunen Fleck auf dem Vorderflügel besitzt. Pediasia fascelinella besitzt einen braun und weiß gescheckten Fransensaum. 


Agriphila inquinatella am 07.08.2012 in Glashütte
(Foto: Stefan Höhnel)

Agriphila inquinatella am 09.08.2016 in Glashütte
(Foto: Stefan Höhnel)

Agriphila selasella (Hübner, 1813) (zum Steckbrief ...)


Vorderflügel X–Y mm lang; variabel von hell gelbbraun bis hell orangebraun; von der Basis bis etwa 2/3 ein weißer, sich distal schwach verjüngender medianer Längsstreifen, der am Vorderrand dunkelbraun begrenzt ist. Stirn rund gewölbt.

Ähnliche Arten: Bei Agriphila tristella ist der weiße Medianstreifen am Vorderrand nicht braun gesäumt und die Stirn besitzt einen spitzen Vorsprung.


Weibchen von Agriphila selasella am 2. August 2013 in der Umgebung des alten Schleifer Teichgeländes
(Foto: Friedmar Graf)

Beleg von Agriphila selasella (Weibchen), Umgebung Zeißholz Mitte August 2009
(Foto: Friedmar Graf)

Beleg von Agriphila selasella (Männchen), Umgebung Crosta Mitte August 2002
(Foto: Friedmar Graf)

Agriphila straminella (Denis & Schiffermüller, 1775) (zum Steckbrief ...)


Vorderflügel X–Y mm lang; hell gelbbraun, zum Flügelhinterrand hin aufgehellt; Bereiche zwischen den Flügeladern (dunkel)braun beschuppt; 7 schwarze Marginalflecken; Fransensaum hell goldfarben schimmernd.

Ähnliche Arten: Pseudobissetia terrestrellus ist sehr ähnlich, besitzt jedoch einen deutlich distalwärts ausgezogenen Apex. Chrysoteuchia culmella, die jedoch eine Querlinie besitzt. Agriphila inquinatella, die angrenzend an die Diskalzelle einen dunkelbraunen Fleck trägt. Pediasia luteella besitzt keine Marginalflecken.


Agriphila straminella in charakteristischer Sitzhaltung mit dem Kopf nach unten in Dresden-Tolkewitz am 03.08.2013
(Foto: Franziska Bauer)

Agriphila straminella am 06.08.2011 in Glashütte
(Foto: Stefan Höhnel)

Agriphila straminella im Presseler Heidewald- und Moorgebiet, Ende Juli 2015
(Foto: Bernd Garbe)

Agriphila straminella im Juli 2015 auf dem Mont Salève in Frankreich
(Foto: Matthias Nuß)

Agriphila poliellus (Treitschke, 1832) (zum Steckbrief ...)


Vorderflügel X–Y mm lang; hell graubraun; breiter, nicht scharf begrenzter brauner Costalstreifen; vor allem am Flügelhinterrand mit zahlreichen eingestreuten dunkelbraunen Schuppen zwischen den Flügeladern; schwarzbrauner Diskalfleck.

Ähnliche Arten: Agriphila tristella, die keinen braunen Costalstreifen und keinen Diskalfleck besitzt.


Männchen von Agriphila poliellus in der Heidelandschaft bei Bärwalde, 1. September 2012
(Foto: Friedmar Graf)

Weibchen von Agriphila poliellus in der Heidelandschaft bei Bärwalde, 1. September 2012
(Foto: Friedmar Graf)

Agriphila geniculea (Haworth, 1811) (zum Steckbrief ...)


Vorderflügel X–Y mm lang; variabel, hell gelbbraun bis graubraun; Bereiche zwischen den Flügeladern bisweilen dunkel beschuppt; undeutlich begrenzter cremefarbener/hellbrauner medianer Längsstreifen; hellbraune Querlinien bei 1/2 und 3/4, die zum Flügelaußenrand hin gebuchtet sind; äußere Querlinie in der Nähe des Flügelhinterrandes im ≈120°-Winkel geknickt.

Ähnliche Arten: Pediasia contaminella, bei der in der hinteren Flügelhälfte die äußere Querlinie doppelt je im 80°-Winkel geknickt ist. Agriphila inquinatella, deren Querlinien den Flügelvorderrand nicht erreichen.


Agriphila geniculea in der Umgebung von Königswartha am 10. August 2013
(Foto: Friedmar Graf)
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