Arocatus roeselii (Schilling, 1829)

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Diagnose

Gesetzlicher Schutz und Rote Liste

Merkmale

Die Art ist recht kontrastreich rot-schwarz gezeichnet. Im Gegensatz zu ihrer Schwesterart Arocatus melanocephalus hat A.roeselii eine nicht bis zum Rand reichende dreieckige schwarze Flügelzeichnung auf den überwiegend roten Deckflügeln. Schwieriger ist die Trennung von der ähnlich gefärbten Arocatus longiceps, welche jedoch auch in schmutzig-roten, orangen bis verwaschen rot-gelblichen Farbtönen auftritt und einen deutlich längeren Kopf besitzt, der länger als breit ist. Arocatus roeselii hat einen auffallend kurzen Kopf, der bei Draufsicht kürzer als breit ist.

Verbreitung

Vom Hauptverbreitungsgebiet im Süden Europas reicht das Areal der Art bis nach Südrusslund und zum Kaukasus. In Mitteleuropa liegen die meisten Vorkommen südlich der Mainlinie.

Lebensweise

Ähnelt der Lebensweise der Schwesterarten Arocatus longiceps und Arocatus melanocephalus.

Lebensräume

Arocatus roeselii lebt an an Erle, in Mitteleuropa hauptsächlich an Schwarzerle (Alnus glutinosa).

Bestandssituation

Die Art wurde bisher nur in Norwestsachsen nachgewiesen. Historische Funde der Art aus Sachsen sind nicht bekannt.

Literatur


Wachmann 2007 Autor(-en): Michael Münch. Letzte Änderung am 20.09.2016

Arocatus roeselii. Die kontrastreich rot schwarz gefärbten Tiere besitzen einen kürzeren Kopf als die verwandte A.longiceps. Leipzig-Burghausen, Zschampert SW Bienitz im August 2016.
(© Michael Münch)


Nationalpark "Hohe Tauern", Mallnitz, Dösental, August 2020
(© Michael Münch)
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