Goldener Scheckenfalter (Euphydryas aurinia (Rottemburg, 1775))

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Diagnose

Vorderflügellänge 20–23 mm.

Flügeloberseiten mit hellgelben bis kräftig orangen Flecken, die von mehr oder weniger dicken, schwarzen Linien begrenzt sind. Vor dem dunklen Rand der Hinterflügel eine Reihe gelber, schwarz begrenzter Halbmonde; an diese schließt eine breite orange Binde an, die von den schwarzen Flügeladern quer durchzogen wird, so dass das orange Band in einzelne Zellen unterteilt ist; mit Ausnahme der ersten und der letzten Zelle befindet sich in jeder dieser Zellen ein schwarzer Punkt.

Flügelunterseiten überwiegend orange, mit helleren, eckigen Flecken und undeutlichen schwarzen Linien; schwarze Punkte im orangen Band hellgelb umgrenzt.

Ähnliche Art: Euphydryas maturna in den orangen Zellen vor dem Rand der Hinterflügel ober- und unterseits ohne schwarze Punkte.

Gesetzlicher Schutz und Rote Liste

Gesetzlicher Schutz (BArtSchV, BNatSchG): besonders geschützt
FFH-Richtlinie: Anhang II
FFH-Richtlinie: Anhang II
Rote Liste Sachsen: vom Aussterben bedroht
Rote Liste Deutschland: stark gefährdet

Nomenklatur 

Im Verbreitungsgebiet des Goldenen Scheckenfalters werden mehrere Unterarten unterschieden, wobei die Auffassungen darüber zwischen verschiedenen Autoren weit auseinander gehen können. Die folgende Liste gibt nur einen Teil dessen wieder und kann auch nicht als ein Konsens verschiedener Meinungen verstanden werden.

  • Euphydryas aurinia aurinia (Rottemburg, 1775)
  • Euphydryas aurinia beckeri (Lederer, 1853)
  • Euphydryas aurinia bulgarica (Fruhstorfer, 1916)
  • Euphydryas aurinia laeta (Christoph, 1893)
  • Euphydryas aurinia debilis Oberthür, 1909
  • Euphydryas aurinia pyrenesdebilis (Verity, 1928)
    = debilis Oberthür, 1909
    = Melitaea glaciegenita Verity, 1928
  • Euphydryas aurinia provincialis (Boisduval, 1828)
  • Euphydryas aurinia orientalis (Herrich-Schäffer, 1851)
    = Melitaea sareptensis Staudinger, 1878

Merkmale

Flügeloberseiten mit hellgelben bis kräftig orangen Flecken, die von mehr oder weniger dicken, schwarzen Linien begrenzt sind. Vorderflügel mit kleinem, schwarz-braunen Basalfeld. Hinterflügel mit ausgedehntem schwarz-braunen Basalfeld. Vor dem braunen Rand der Hinterflügel eine Reihe gelber, schwarz begrenzter Halbmonde. An diese schließt eine breite orange Binde an, die von den schwarzen Flügeladern quer durchzogen wird. Auf diese Weise ist das orange Band in einzelne Zellen unterteilt. Mit Ausnahme der ersten und der letzten Zelle befindet sich in jeder dieser Zellen jeweils ein schwarzer Punkt. Auf den Unterseiten der Flügel tritt die schwarze Zeichnung deutlich zurück, auch die orangen Flecken sind weniger kräftig. Hinzu kommt eine weiß-gelbe Fleckenzeichnung. Auf den Hinterflügeln sind die Punkte in den Zellen der orangenen Binde hellgelb begrenzt.

Verbreitung

Von Nordafrika bis nach Großbritannien und Irland sowie von der Atlantikküste über die gemäßigten Bereiche Eurasiens bis nach Korea verbreitet. Innerhalb dieses Areals variieren Färbung, Zeichnung und Größe der Falter, sodass mehrere Unterarten unterschieden werden (Tolman & Lewington 1998).

Lebensweise

Die Weibchen legen ihre Eier in Gelegen an die Blattunterseite der Larvennahrungspflanzen ab, wo die Larven gesellig in einem Seidengespinst fressen und überwintern.
Je nach geografischer Region sowie dem Habitat fressen die Larven an unterschiedlichen Pflanzenarten. Im südwestlichen Vogtland, wo E. aurinia vor allem auf feuchten Wiesen vorkommt, ist der Gewöhnliche Teufelsabbiss (Succisa pratensis) die wichtigste Larvennahrungspflanze (Thoss et al. 2005; Thoss 2007). Deshalb wird hier zuweilen auch der deutsche Name Abbissscheckenfalter gebraucht.
Ferner sind aus Mitteleuropa auch die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) und die Wiesenskabiose (Knautia arvensis) (daher auch der deutsche Name Skabiosenscheckenfalter) sowie im Alpenraum verschiedene Enzian-Arten (Gentiana spp.) als Larvennahrungspflanzen bekannt (Anthes 2002). In Südeuropa leben die Larven des Goldenen Scheckenfalters überwiegend an Dipsacaceae (z. B. S. pratensis, Knautia arvensis, Scabiosa columbaria und Cephalaria leucantha) und Caprifoliaceae (Lonicera implexa und L.etrusca), wobei einzelne Populationen meist monophag sind (Stefanescu et al. 2006). Den drei Pflanzenfamilien Caprifoliaceae, Dipsacaceae und Genitianaceae, welche die Larven des Goldenen Scheckenfalters nutzen, ist gemeinsam, dass sie seco-iridoide Glykoside besitzen, welche die Larven aufnehmen und damit für zahlreiche potenzielle Fressfeinde ungenießbar werden (Anthes 2002).
In Sachsen wurde die Lebensweise des Goldenen Scheckenfalters vor allem durch Steffen Thoss im Rahmen einer Diplomarbeit intensiv untersucht (Thoss 2004; Thoss et al. 2005; Thoss 2007). Danach werden zur Eiablage überdurchschnittlich große Exemplare des Gewöhnlichen Teufelsabbissʾ bevorzugt, die in obergrasarmer und nicht zu dichter Vegetation wachsen. Die Falter halten sich überwiegend im Habitat der Larven auf. Sie sind stete Blütenbesucher und benutzen ein reiches Pflanzenspektrum für die Nektaraufnahme.
Der Goldene Scheckenfalter lebt in Metapopulationen, einem Netzwerk aus Teilpopulationen, die kleinräumig untereinander in genetischem Austausch stehen. Er hat ein geringes Ausbreitungspotenzial. Einzelne Falter legen Einzelflüge bis zu 1 km zurück, im Verlauf der gesamten Adultphase können aber Distanzen > 5 km und im Extrem sogar > 10 km überwunden werden (Zimmermann et al. 2011). Teilpopulationen können von Jahr zu Jahr einer erheblichen Fluktuation unterliegen sowie vollständig verschwinden (Wahlberg et al. 2002; Junker & Schmitt 2010). Pscher & Warren (2018) zeigten, dass Weibchen bei der Eiablage eine Präferenz für Wirtspflanzen in S. pratensis-Beständen aufweisen, die von einer relativ niedrigen Grasnarbe umgeben waren. Im Gegensatz dazu wurden Larvennester vor der Überwinterung in relativ hoher Vegetation mit relativ geringer S. pratensis-Bedeckung in unmittelbarer Nähe gefunden. Dieser deutliche Unterschied zwischen Eiablage- und Larvenhabitat ging mit weiten Entfernungen einher, die von den Larven überwunden wurden. Damit lässt sich aus der Kenntnis des Eiablagestandortes nicht notwendigerweise auf den Standort der Überwinterung der Larven schließen. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, eine hohe strukturelle Variabilität in kleinem Maßstab in den Lebensräumen zu fördern.
Die Larven werden von der Brackwespe Cotesia bignellii parasitiert, die erheblich die Populationsentwicklung des Goldenen Scheckenfalters beeinflussen kann, wobei die Parasitierungsrate einerseits mit der Anzahl Larven in einem Gespinst und andererseits mit zunehmender Isolation eines Gespinstes von anderen Gespinsten zunimmt. Erhaltungsmaßnahmen sollten deshalb darauf ausgerichtet sein, eine hohe Dichte an Larvennahrungspflanzen zu erzielen, welche es dem Goldenen Scheckenfalter erlaubt, eine hohe Larvennestdichte zu erzielen und damit das Risiko der Parasitierung zu reduzieren (Klapwijk & Lewis 2014). Vergleich auch Eliasson & Shaw (2003).
Pinzari et al. (2016, 2019 a, b, 2020) untersuchten die Mortalität der Präimaginalstadien, u.a. aufgrund der Zweispitzwanze (Picromerus bidens) und der Raupenfliege Erycia furibunda.

Lebensräume

Der Goldene Scheckenfalter lebt in Offenlandhabitaten, die mehr (Rodungen) oder weniger (Wiesen) der Sukzession unterliegen (Wahlberg et al. 2002). Im südwestlichen Vogtland leben die Larven des Goldenen Scheckenfalters in Offenlandhabitaten mit Beständen des Gewöhnlichen Teufelsabbissʾ (Succisa pratensis). Bevorzugt werden Sumpfdotterblumen-Feuchtwiesen (Calthion palustris), die ins Molinion übergehen können sowie Borstgrasrasen des Violion caninae (Thoss 2007).
Im benachbarten Thüringen kam der Goldene Scheckenfalter früher auf mageren Feuchtwiesen (Pfeifengraswiesen, Kohlkratzdistel-Trollblumenwiesen) vor, auf denen die Larven an Succisa pratensis lebten. Die aktuellen Vorkommen sind jedoch überwiegend auf trockenen, skabiosenreichen Magerrasen (Mesobrometen) zu finden, wo die Larven Scabiosa columbaria nutzen. Zwischen diesen verschiedenen Lebensräumen kann die Art wechseln, wenn die Standorte nicht zu weit voneinander entfernt sind (Thust et al. 2006).
Gemeinsame Merkmale der verschiedenen Lebensräume des Goldenen Scheckenfalters sind das Vorhandensein einer schütteren, niederwüchsigen Krautschicht mit guter Zugänglichkeit der Eiablage- und Larvennahrungspflanzen sowie ausreichend starker Besonnung (Bräu et al. 2013).

Bestandssituation

Ende des 19. Jahrhunderts schreibt Pabst (1884: 31) für die Umgebung von Chemnitz, dass die Art "nicht selten auf den Wiesen bei Grüna, Ebersdorf, Hartmannsdorf, Hilbersdorf u. a. O." vorkommt. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Goldene Scheckenfalter im sächsischen Tiefland weit verbreitet. Möbius (1905) listet die Art von Leipzig-Connewitz, Beucha, Abtnaundorf, Eythra, Lausigk, Rosswein-Tiefenbach, Böhringen, Hartmannsdorf, Grüna, Ebersdorf, Hilbersdorf, Crimmitzschau-Sahnwald, Werdauer Stadtwald, Zwickau, Zschopau, Elsterberg, Scheeberg, Freiberg, Moritzburg, Dippelsdorf, Steinbach, Auer, Friedewald, Zitzschewig, Meissen sowie im "Niederlande" um Bautzen.
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts ist der Goldene Scheckenfalter jedoch europaweit im Rückgang begriffen. In Deutschland hat er zwischen 1950 und 2002 drei Viertel seiner Populationen verloren (Anthes et al. 2003).
Dieser Trend vollzog sich auch in Sachsen. An der Wende zum 21. Jahrhundert kommt der Goldene Scheckenfalter nur noch im südwestlichen Vogtland und hier insbesondere im Grünen Band vor (Thoss et al. 2005; Thoss 2007).
Als Ursachen für den Rückgang gelten Überweidung bzw. zu intensive Mahd, Düngung und Entwässerung von Wiesen, aber auch Aufforstung von zuvor extensiv genutztem Grünland. Für "die nordöstlich von der Mistschänke nach Steinbach zu gelegenen Wiese" (Kreis Meißen, rechts der Straße vom Auer nach Großenhain) beschreibt Skell (1963: 79-80), wie die Population zwischen 1924 und 1962 zurückging. Die letzten Falter, 16 Männchen und 3 Weibchen, beobachtete er dort am 10. Juni 1964 (Tagebuch Skell am Museum für Tierkunde Dresden). Als Gründe nennt er die Umwandlung von Wiesen in Ackerland (das später wieder aufgegeben wurde (Schintlmeister 1984: 203, 1989: 41)) sowie die künstliche Düngung.

In anderen Bundesländern, wo der Goldene Scheckenfalter bereits ausgestorben war, wurde er erfolgreich wieder angesiedelt, so seit 2005 in Brandenburg (Kretschmer et al. 2016) und seit 2010 in Schleswig-Holstein

Literatur

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Autor(-en): Matthias Nuß. Letzte Änderung am 27.03.2021

Goldener Scheckenfalter am 20.05.2012 im Grünen Band von Sachsen
(© Matthias Hartung)


Goldener Scheckenfalter im Mai 2015 im NSG Dreiländereck
(© Matthias Hartung)


Goldener Scheckenfalter im Mai 2016 im NSG Dreiländereck
(© Matthias Hartung)


Goldener Scheckenfalter am 20.05.2012 im Grünen Band von Sachsen
(© Matthias Hartung)


Paarung von Euphydryas aurinia bei Tiefenbrunn, Juni 2014
(© Matthias Hartung)


Gelege des Goldenen Scheckenfalters im Juni 2014 im Grünen Band von Sachsen.
(© Matthias Nuß)


Ei von E. aurinia am 20.05.2012 im Grünen Band von Sachsen
(© Matthias Hartung)


Teufelsabbiss mit Larve des Goldenen Scheckenfalters im Mai 2014 im Grünen Band von Sachsen
(© Matthias Hartung)


Larve am Blatt des Teufelsabbiss. Vogtland, April 2014
(© Matthias Hartung)


Die aurinia-Larven verpuppen sich an dürrem Gras als Stürzpuppe. Mit ihrer weißen Grundfärbung und die orangen Flecken sind sie gut getarnt und unverwechselbar
(© Matthias Hartung)


Lebensraum des Goldenen Scheckenfalters im Mai 2013 im Grünen Band von Sachsen
(© Matthias Hartung)


Lebensraum des Goldenen Scheckenfalters im Juni 2014 im Grünen Band von Sachsen.
(© Matthias Nuß)
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