Brauner Feuerfalter, Schwefelvögelchen (Lycaena tityrus (Poda, 1761))

DE Deutschland , DE-SN Sachsen Druckansicht

Diagnose

Vorderflügellänge 15–17 mm.

Flügeloberseiten des Männchens braun, manchmal grün-blau schillernd, mit schwarzen Punkten; Vorderflügel des Weibchens matt orange, basal braun sowie die Hinterflügel braun und vor dem Rand eine orange Binde, die von schwarzen Adern quer durchzogen ist und in jeder so gebildeten Zelle einen runden schwarzen Punkt aufweist sowie schwarze Punkte auf allen Flügeln.

Flügelunterseiten der Männchen schwefelgelb (Name!), bei den Weibchen die Vorderflügel hell matt orange, die Hinterflügel hell schwefelgelb; beide Geschlechter mit schwarzen, weiß umrandeten Punkten und einer orangen Binde vor den Außenrändern.

Ähnliche Art: Das Männchen ähnelt dem Weibchen des Violetten Feuerfalters (Lycaena alciphron), das auf den Unterseiten der Hinterflügel im mittleren Bereich vor dem Hinterrand jedoch weniger schwarze Punkte besitzt.
Das Weibchen ähnelt dem Kleinen Feuerfalter (Lycaena phlaeas), der oberseits auf den Vorderflügeln breite braune Ränder, auf den Hinterflügeln vor dem Hinterrand ein orangenes Band und unterseits hellbraune Hinterflügel mit undeutlichen kleinen schwarzen Punkten aufweist.

Gesetzlicher Schutz und Rote Liste

Gesetzlicher Schutz (BArtSchV, BNatSchG): besonders geschützt
Rote Liste Sachsen: Vorwarnliste
Rote Liste Deutschland: ungefährdet

Synonyme

Papilio dorilis Hufnagel, 1766

Merkmale

Verbreitung

Lebensweise

Lebensräume

Bestandssituation

Literatur

Links


Autor(-en): Matthias Nuß. Letzte Änderung am 03.07.2020

Männchen des Schwefelvögelchen am 09.05.2014 in Glashütte
(© Stefan Höhnel)


Schwefelvögelchen am 23.05.2011 an Steinrücken in der Nähe des Geisingberges. Die Steinrücken, von denen es im Osterzgebirge etwa 1000 km gibt, bilden einen idealen Lebensraum für diesen Falter.
(© Lothar Brümmer)


Weibchen des Schwefelvögelchens am 31.07.2012 auf der Buchholzwiese in der Nähe des Dippelsdorfer Teiches
(© Eva-Maria Bäßler)


Schwefelvögelchen am 23.05.2011 an Steinrücken in der Nähe des Geisingberges. Die Steinrücken, von denen es im Osterzgebirge etwa 1000 km gibt, bilden einen idealen Lebensraum für diesen Falter.
(© Lothar Brümmer)


Ei des Schwefelvögelchens aus einer Zucht von Faltern aus der Region der Oberlausitz, Juni 2014 (Studioaufnahme)
(© Susanne Kurze)


Larven des Schwefelvögelchens aus einer Zucht von Faltern aus der Region der Oberlausitz, Juli 2014 (Studioaufnahmen)
(© Susanne Kurze)


Puppen des Schwefelvögelchens aus einer Zucht von Faltern aus der Region der Oberlausitz (Studioaufnahmen)
(© Susanne Kurze)
Login
Termine (Archiv)
Statistik
  • 385216 Beobachtungen
  • 185162 Onlinemeldungen
  • 2855 Steckbriefe
  • 129176 Fotos
  • 7700 Arten mit Fund
  • 5170 Arten mit Fotos

      

Verwendung von Cookies

Wir verwenden Cookies ausschließlich, um diese Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.