Insekt der Saison
Hier kannst du mitmachen! In der folgenden Liste findest du Insekten, die aktuell oder in nächster Zeit um dich herum zu beobachten sind. Achte beim nächsten Spaziergang darauf, ob du eins der hier vorgestellten Insekten beobachten kannst. Deine Beobachtung kannst du uns dann
hier melden. Nach der Prüfung durch einen unserer Experten erscheint deine Meldung namentlich auf dieser Seite.
Taubenschwänzchen
Flugsaison: Ende Juni bis September
Das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) wandert jedes Jahr erneut aus dem Süden ein. Die ersten Einwanderer eines jeden Jahres sorgen in Mitteleuropa für Nachwuchs, der sich dann mit weiteren Einwanderern vermischt. Auf diese Weise sind die Falter im Spätsommer und frühen Herbst häufiger beim Nektarbesuch an Blüten zu beobachten. Dabei schwirren sie wie ein Kolibri frei in der Luft und strecken ihren Rüssel in den Blütenkelch, ohne auf der Blüte zu landen. Häufig besuchen sie auch Balkon- und Gartenblumen. Noch weiß man nicht, wie häufig diese Art bei uns wirklich aufrtitt, und ob es ihr vielleicht doch gelingt, bei uns zu überwintern. Eine erste sachsenweite Erhebung soll zunächst Aufschluß darüber geben, wo überall das Taubenschwänzchen vorkommt. Dabei kann jeder mithelfen. Melde uns hier deine Beobachtungen. |
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Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens (Harris, 1782))
Flugsaison: Mai bis Anfang August
Diese auffällige Libellenart ist an vielen Bächen und Flüssen in den Frühsommermonaten ab Ende Mai zu beobachten. Auffällig ist ihr gaukelnder, an Schmetterlinge erinnernder Flug. Die Männchen sind leicht an den dunkel metallisch-blauen Mittelbinden auf den Flügeln zu erkennen. Calopteryx splendens ist seit der Reduzierung der Abwasserbelastung in den frühen 1990er Jahren in den sächsischen Flüssen wieder häufiger geworden. Es wäre interessant zu erfahren, ob sich die Populationen seit der letzten landesweiten Erfassung, die 2005 publiziert wurde, weiter erholt haben. Die adulten Tiere fliegen, je nach Witterungsverlauf, bis weit in den August.
Hier kannst du mitmachen und deine Beobachtungen mitteilen. |
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Die Maikäfer (Melolontha)
Flugsaison: Ende April bis Anfang Juni
In Deutschland kommen drei Maikäferarten vor, die häufig verwechselt werden,
obwohl sie nach äußeren Merkmalen unterschieden werden können: der
Feldmaikäfer, der Waldmaikäfer sowie der seltene
Melolontha pectoralis. |
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Allen drei Arten ist gemeinsam, dass sie an den Seiten des Hinterleibes, unterhalb der Flügel eine Reihe weißer Dreiecke aufweisen. Ähnlichen Arten wie dem Junikäfer fehlt dieses Muster. Die drei in Mitteleuropa vorkommenden Maikäferarten lassen sich am besten an ihrer Hinterleibsspitze (Pygidium) unterscheiden: Diese ist beim Waldmaikäfer schmal und endet in einem knotigen Fortsatz, beim Feldmaikäfer bildet sie einen lanzettartigen Fortsatz ohne Knoten und ist fein behaart sowie bei M. pectoralis doppelt behaart, beim Männchen wenig und schmal verlängert und beim Weibchen kurz und stumpf. Zur Erkennung dieser Merkmale ist eine einfache Lupe sehr hilfreich!
Früher waren Maikäfer sehr häufig und traten gelegentlich in großen Massen auf, wobei die Käfer durchaus ganze Wälder entlaubten. Während der umfangreichen chemischen Bekämpfungsmaßnahmen in den 1950er und 1960er Jahren sind die Populationen der Maikäfer in Mitteleuropa eingebrochen. 1974 schrieb Reinhard Mey darauf sein bekanntes Lied "Es gibt keine Maikäfer mehr". Seit dem sind Maikäfer in einigen Gebieten wieder etwas häufiger geworden, doch fehlen bislang neuere systematische Untersuchungen zur Situation in Sachsen. Deshalb haben wir die Maikäfer für unsere Mitmachaktion ausgewählt. Mach mit und melde uns deine Beobachtungen.
Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
Flugsaison: Ende März bis Anfang Juni
Die Männchen des Aurorafalter besitzen auf den Vorderflügeln große orangefarbene Flecken, an denen sie auch im Flug zweifelsfrei von allen anderen bei uns heimischen Schmetterlingsarten unterschieden werden können. Melde uns deine Beobachtungen. |
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