Vorderflügellänge: 16-18 mm
Grundfarbe aller Flügel: gelb, Fransen überwiegend gelb mit eingestreuten schmalen braunen Bereichen.
Vorderflügel: Mit weißem dunkel gerandetem Mittelpunkt an dem sich ein bis zum Vorderrand reichender brauner Fleck anschließt. Am Vorderrand befinden sich weitere braune Flecken, ein größerer oft dreieckiger in der Nähe der Flügelspitze und ein bis drei kleinere basal der Flügelmitte. Querlinien verloschen oder durch unscharfe bräunliche Flecken angedeutet.
Hinterflügel: Mit zwei durch einzelne unscharfe kleine braune Flecken angedeutete Querlinien. Der kleine weiße dunkel gerandete Mittelpunkt ist nicht immer vorhanden.
Gesetzlicher Schutz und Rote Liste
Rote Liste Deutschland: ungefährdet
Merkmale
Verbreitung
Lebensweise
Flugzeit von Ende April bis in den Herbst, mit einem Beobachtungsmaximum Anfang Juni. Die Spätsommertiere gehören einer partiellen zweiten Generation an, die unter günstigen klimatischen Bedingungen auftreten kann (Koch, 1984; Ebert, 2003). Überwinterungsstadium ist die Puppe, vereinzelt gibt es Meldungen zur Larvenüberwinterung (Ebert, 2003). Die Larven ernähren sich von Laubgehölzen, unter anderem von verschiedenen Prunusarten (Prunus ssp.), Vogekbeere (Sorbus ssp.), Heckenkirsche (Lonicera ssp.), Weißdorn (Crataegus ssp.), Weide (Salix ssp.) und Linde (Tilia ssp.).
Lebensräume
Wälder, Parks, Vorhölzer, Hecken, Gärten bis in den Siedlungsraum hinein.
Bestandssituation
Literatur
- Ebert, G. 2003: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs Bd. 9. Nachtfalter VII. - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart: 609 S.
- Koch, M. 1984: Wir bestimmen Schmetterlinge. – Neumann Verlag, Leipzig & Radebeul, 792 S.
- Steiner, A., U. Ratzel, M. Top-Jensen & M. Fibiger 2014: Die Nachtfalter Deutschlands. Ein Feldführer. – BugBook Publishing, 878 S.
Autor(-en): Bernd-Jürgen Kurze. Letzte Änderung am 22.01.2026