Kleiner Alpenbläuling (Cupido osiris (Meigen, 1829))

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Diagnose

Gesetzlicher Schutz und Rote Liste

Gesetzlicher Schutz (BArtSchV, BNatSchG): streng geschützt
Rote Liste Deutschland: ausgestorben oder verschollen

Merkmale

Verbreitung

Von der Iberischen Halbinsel durch Südeuropa bis Vorderasien. In Mitteleuropa verläuft die Nordgrenze des Areals durch Frankreich und die Schweiz (Ebert & Rennwald 1993).

Lebensweise

Die Larven leben an Esparsette (Onobrychis viciifolia und O. montana) (Ebert & Rennwald 1993).

Lebensräume

Bestandssituation

Cupido osiris gilt seit 1923 in Deutschland als ausgestorben. Ihr früheres Vorkommen in der Schwäbischen Alb ist durch Sammlungsbelege gesichert (Ebert & Rennwald 1993; Reinhardt & Bolz 2012).

Literatur

  • Ebert, G. & E. Rennwald 1993: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 2 Tagfalter II. – Ulmer, Stuttgart, 535 S.
  • Reinhardt, R. & R. Bolz 2012 ("2011"): Rote Liste und Gesamtartenliste der Tagfalter (Rhopalocera) (Lepidoptera: Papilionoidea et Hesperioidea) Deutschlands. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (3): 167–194.
Autor(-en): Matthias Nuß. Letzte Änderung am 19.08.2013

Kleiner Alpenbläuling (Weibchen) am Passo Grostè (2400m) oberhalb von Madonna di Campiglio, Dolomiten, Ende Juli 2008
(© Bernd Garbe)
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