Hypogastrura socialis Uzel, 1890

DE Deutschland , DE-SN Sachsen Druckansicht

Diagnose

4. Antennensegment mit 10-12 Sensillen und einfachem Endkolben.  Postantennalorgan mit 4 Teilen. Analdornen (auf dem 6. Abdominalsegment) kurz und gerade. Ventraltubus mit 5+5 Borsten. Retinaculum mit 4+4 Zähnen. Tibiotarsi mit je 1 langen, an der Spitze leicht erweiterten Borste.
Winterform (s.unten): Dentes der Furca (Sprunggabel) mit starken Zähnchen und apikaler Schwellung. (nach Thibaud et al. 2004)

Gesetzlicher Schutz und Rote Liste

Merkmale

Körper bis 1,5 mm lang, schwarz-blau pigmentiert. Oberfläche fein granuliert. Augen aus 8+8 Ommatidien (d.h., jedes Auge hat 8 Ommatidien). (nach Thibaud et al. 2004)

Verbreitung

Paläarktische Region.

Lebensweise

H. socialis zeigt eine Cyclomorphose mit morphologisch unterschiedlicher Sommer- und Winterform. Massenvorkommen und -wanderung wurden oft beobachtet, meist auf Schnee. (Thibaud et al. 2004, und darin zitierte Arbeiten)

Lebensräume

In Deutschland nur im Gebirge. In Skandinavien als charakteristische Art von Nadelwaldboden angesehen. (Thibaud et al. 2004, und darin zitierte Arbeiten)

Bestandssituation

 

Literatur

  • Thibaud, J.M.; Schulz, H.J. & da Gama Assalino, M.M. 2004. Synopses on Palaearctic Collembola: Hypogastruridae. -- Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz, 75 (2): 1-287.
Autor(-en): Christian Schmidt. Letzte Änderung am 25.01.2018

Hypogastrura socialis - Springschwänze in Fußstapfen im Schnee; Pretzschendorf Januar 2017
(© Angela Kühne)
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