Weißstirn-Weißspanner (Cabera pusaria (Linnaeus, 1758))

DE Deutschland , DE-SN Sachsen Druckansicht

Diagnose

Grundfarbe aller Flügel: weiß, vor allem in den Randbereichen oft fein dunkel bestäubt.
Vorderflügel mit drei schwach gezähnten, fast geraden schwärzlichen oder dunkelgrauen Querlinien.
Hinterflügel besitzen zwei ebensolche Querlinien.
Stirn: weiß

Gesetzlicher Schutz und Rote Liste

Rote Liste Deutschland: ungefährdet

Merkmale

Männchen: Fühler gefiedert 
Weibchen:  Fühler fadenförmig

Verbreitung

Lebensweise

Flugzeit von April bis Anfang Oktober, die Spätsommer- und Herbstfalter können zu einer partiellen zweiten Generation gehören, die nicht jährlich auftritt. Puppe überwintert. Larven fressen an verschiedenen Laubhölzern, so zum Beispiel an Weide (Salix sp.), Birke (Betula sp.) und Eiche (Quercus sp.) (Ebert, 2003; Koch, 1984; Steiner, 2014).

Lebensräume

Bestandssituation

Literatur

  • Ebert, G. 2003: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs Bd. 9. Nachtfalter VII. - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart: 609 S.
  • Koch, M. 1984: Wir bestimmen Schmetterlinge. – Neumann Verlag, Leipzig & Radebeul, 792 S.
  • Steiner, A., U. Ratzel, M. Top-Jensen & M. Fibiger 2014: Die Nachtfalter Deutschlands. Ein Feldführer. – BugBook Publishing, 878 S. 
Autor(-en): Bernd-Jürgen Kurze. Letzte Änderung am 22.01.2026

Weißstirn-Weißspanner am 02.07.2012 im Tharandter Wald am Seerentalweg
(© Lothar Brümmer)


Cabera pusaria vom 09.07.2010 aus dem Zeisigwald bei Chemnitz
(© Eva-Maria Bäßler)
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