Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens (Linnaeus, 1758))

DE Deutschland , DE-SN Sachsen

Diagnose

Die Blauflügelige Ödlandschrecke besitzt bläuliche Hinterflügel mit einer deutlichen schwarzen Querbinde und einem durchsichtigen Spitzenteil. Ruhend kann die Blauflügelige Ödlandschrecke von der Blauflügeligen Sandschrecke (Sphingonotus caerulans) durch die bei den Ödlandschrecken vorhandene Stufe oben am Hinterschenkel unterschieden werden.

Gesetzlicher Schutz und Rote Liste

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Merkmale

Verbreitung

Lebensweise

Lebensräume

Die Blauflügelige Ödlandschrecke besiedelt offene, trockene Habiate wie Brachen, Bahnanlagen, Trockenrasen, Sandmagerrasen, Kies- und Sandgruben, Halden aber auch größere Sand- und Kiesbänke in natürlichen und naturnahen Flussauen.

Bestandssituation

Die Blauflügelige Ödlandschrecke ist aktuell in Sachsen nicht gefährdet. Sie ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.

Literatur

  • Börner, J., K. Richter, M. Schneider & S. Straube 1994: Rote Liste Heuschrecken. - In: Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie (Hrsg.): Materialien zu Naturschutz und Landschaftspflege. Radebeul. 12 S. 
  • Klaus, D. & D. Matzke 2010: Heuschrecken, Fangschrecken, Schaben und Ohrwürmer - Rote Liste und Artenliste Sachsens. – Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie – Druckerei Wagner GmbH. 36 S.
Autor(-en): Tommy Kästner. Letzte Änderung am 13.08.2016

Blauflügelige Ödlandschrecke mit geschlossenen Flügeln in einer ehemaligen Tongrube bei Rietschen. 25.07.2008
(© T. Kästner)


Oedipoda caerulescens-Kopula am 18.08.2013 in Radebeul-Zitzschewig
(© Franziska Bauer)


Blauflügelige Ödlandschrecke auf einem Kiesweg, Hochhalde Trages - bei dem verendeten Exemplar wird die Flügelstruktur recht gut sichtbar
(© Bernd Garbe)
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