Dem Stummen Frühling ein Stück näher

10.05.2017

Seit 1962 der „Stumme Frühling“ von Rachel Carson erschienen ist sollte man vermuten dürfen, dass Gifte, die Leben töten und offiziell verharmlosend Pflanzenschutzmittel genannt werden, in der Umwelt nichts mehr zu suchen haben. Sicher ist, dass sich in der Zwischenzeit einiges geändert hat: es werden andere Wirkstoffe eingesetzt und es gibt Gesetze, die den Einsatz solcher Wirkstoffe regeln. Die ausgebrachten Mengen aber sind gerade in den zurückliegenden Jahren noch einmal kontinuierlich gestiegen, mit fatalen Folgen für die Umwelt. Innovativ ist das nicht, und nachhaltig ebenfalls nicht. Es lohnt sich, Rachel Carson’s Klassiker noch einmal zur Hand zu nehmen und mit dem jüngst in der GEO erschienenen Artikel „Pestizide und das Ende unserer Insekten“ von Anke Sparmann zu vergleichen, um der Frage nachzugehen, wie viel Fortschritt es in den letzten 50 Jahren bei diesem Thema gegeben hat. (mn)

Anke Sparmann „Pestizide und das Ende unserer Insekten“. – GEO 3/2017, S. 54 ff.
 
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